Biografie

1954 Stangls Mutter hat große Schmerzen.
1960 - 1972 Unwesentliche Besuche einiger Schulen wie
VS, HS, Hotelfachschule. Danach verkaufte er Fotoapparate, z.B. an Theo Lingen, Kopierer - an niemand - und schlechte Lautsprecher an die ÖVP.
1979 ersteht er einen Citroen 2 CV um mit diesem standesgemäß sein Leben zu verändern: er wendet sich der Sozialarbeit zu. Aber gleich nach dem Abschluss der Akademie für Sozialarbeit wieder davon ab, weil er lieber auf direktem Wege Kabarettist werden wollte.
1984 hat Stangl große Schmerzen, seine Tochter Valerie Gwendolin Romy Magdalena Maria wird geboren.
Von 1991 - 2001 leitete er das Kabarett Niedermair in Wien, produziert Musicals für Kinder für über 50.000 Zuschauer.Im übrigen produzierte und spielte er mit Vitasek, Dorfer, Düringer Theater und trat bislang mit seinen Solo-Programmen von Berlin bis Düsseldorf, von Basel bis Hamburg, von Nenzing bis Großwarasdorf über 2000 mal auf.

SOLO-PROGRAMME
-1982 Doktor Macher & Mister Soft
-1982 Qualium & Coca Collaps
-1983 Denken ist kein Schicksal
-1984 Duo für Solo
-1986 Nonstop Konsens
-1987 GNIF Garantiert nicht im Fernsehen
-1988 Monatsschau I, II, III, IV
-1988 Wählt Wappler!
-1991 Die Übergurke
-1993 Mariandl 3
-1994 Furchtbar Witzig (mit ′Der Orchester Herr Georg′)
-1996 Radio Kasachstan ist nicht böse (mit ′Der Orchester Herr Georg′)
-1997 Mach's nochmal, Stangl
-2000 Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit
-2002 Selbstbewusst Waschlapp sein
-2004 Warum Frauen gut aussehen und Männer besser fernsehen
-2006 Wer kriecht stolpert nicht
-2007 Der Frauenflüsterer
-2009 Wir Helden - Born To Be Wild
-2010 Der Irrtum Mann
-2011 Es gilt die Ungustlvermutung
-2012 Unter Geiern - Über Bankster & andere Ganoven
-2014 In Mama war es doch am schönsten

WEITERE PROGRAMME
-1981 Meck Tonald's Spiessburger Casparet
-1989 Die Du-schaffst-es-Show
-1990 Lügen wie gedruckt
-1997 Wo der Wachtelruf erschallt
-1999 Männer sind bessere Indianer (mit Hannes Vogler)
-2000 Die lange Nacht des Kabaretts II (mit Brix, Groebner, Lendl, Supancic)
-2006 Winnetou lebt (mit Lendl, Supancic)

THEATER CO-PRODUZENT + SCHAUSPIELER
-1987 Zappzarapp (mit Vitasek)
-1989 Rikiki (mit Dorfer & Düringer)

THEATER SCHAUSPIELER
-1995 Der heiße Beichtstuhl (mit Hubsi Kramar)
-1996 Warten auf Godot (als Pozzo - mit Hubsi Kramar)
-1996 Leonardo da Vinci trifft Mister Spock
-1998 Der Einsame Westen (mit Henning, Seberg)
-2001 Warten auf Godot (als Wladimir - mit Vitasek & Kratzl)
-2003 Elling
-2010 Hart auf Hart
-2013 Der Revisor

THEATER CO-AUTOR UND REGISSEUR
-2011 Single mit 4 Frauen
-2013 Büro Brutal

MUSICAL PRODUZENT
-1993 Spuuuk!
-1994 Der Bär ist los!
-1996 Pippi Langstrumpf
-1998 Papageno & Der kleine Mozart Musical
-2000 Till Eulenspiegel
-2002 Panda Panda
-2004 Polly Poppil & die Dämonenmaske

FILM + TV SCHAUSPIELER
-1984 Müllers Büro
-1987 Die Dreckschleuder
-1988 D.O.R.F
-1990 Werner Beinhart
-1993 Muttertag
-1995 Schmutzige Aktien
-1995 Exit II
-1995 Freispiel
-1996 Kaisermühlenblues
-1998 Hinterholz 8
-1998 Helden in Tirol
-1999 MA 2412
-1999 Die Knickerbockerbande
-2001 MA 2412

PREISE
-1984 Österreichischer Kleinkunst-Förderungspreis
-1993 Salzburger Stier

BÜCHER
-2009 "Endlich Strache − Eine Reportage aus der Zukunft" von Hannes Vogler & I Stangl - Verlag Ueberreuter.
-2011 "Ich Carlo-Enrico Grassa − Eine sizilianische Biografie" von Hannes Vogler & I Stangl - Edition vaBene.

WEITERE KRITIKEN
-Jeder Satz − eine Pointe. Hier werden die brennendsten Fragen unserer Zeit aufs Korn genommen und die absurdesten Phänomene auf die Spitze getrieben. Ein köstlicher Abend. Empfehlenswert! KRONEN ZEITUNG
-Er schiebt eine Wuchtel nach der anderen und verschont dabei weder sich selbst noch sein Publikum. So kurz waren zwei Stunden schon lange nicht mehr. WIENER ZEITUNG
-Tränen gelacht, das war sehr böse, das war sehr gut. NEUES VOLKSBLATT
-Ein extrem witziger Abend, in dem auch noch seine eminenten darstellerischen Qualitäten aufblitzen. Furios. FALTER
-Stangl ist ein feixender Giftzwerg der mit Schadenfreude um sich spritzt und die Abgründe eines Humors freilegt, bei dem Witz und Bosheit eng beieinander liegen. KURIER
-Eine furiose Kabarett-Conference. Er ist der clowneske Widergänger von Nestroy. SALZBURGER NACHRICHTEN
-Er macht ein gerissenes Kabarettprogramm, bei dem man vor Lachen tränt. KRONENZEITUNG
-Fulminante schauspielerische Leistung. Hirn & Mundwerk arbeiten auf Hochtouren. OÖ-NACHRICHTEN
-Stangl spielt in der höchsten Liga des heimischen Kabaretts. Seine Pointen sitzen, seine Mimik sagt mehr als tausend Worte. OÖ-RUNDSCHAU
-Er versteht sich auf absurde Komik ebenso wie auf geistreiche Satire. PROFIL
-Er ist ein Animationsgenie wie Lukas Resetarits; ein Perfektionist der Geste und der Mimik wie Erwin Steinhauer; ein politischer Scharfrichter wie Werner Schneyder; ein Karikaturist wie Helmut Qualtinger; ein Anarchist der darstellerischen Mittel wie Jango Edwards; und doch unverwechselbar wie Otto Grünmandl. Er heißt I Stangl. AZ
-Stangl ist einer der wenigen, denen der x-te Aufguß von unterhaltsamen austro-kabarettistischen Insiderschmähs zu wenig ist. TIROLER TAGESZEITUNG
-I Stangl - Kabarettist der österreichischen Sonderklasse. KLEINE ZEITUNG
-Er ist ein Meister des blitzschnellen Rollenwechsels, des höheren Blödsinns, galligen Wiener Schmähs und satirischer Zukunftsvisionen. ABENDZEITUNG MÜNCHEN
-Ein Wiener zieht alle durch den Kakao. Zuschauen lohnt sich! HAMBURGER MORGENPOST
-Clownesk, bissig, liebevoll, makaber. Sein Vorname ist wie sein Programm: Er macht keinen Punkt, aber er trifft ihn. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
-Das Publikum amüsiert sich. Das hat es selber zu verantworten. TAZ HAMBURG
-Ja, diese Stanglsche Mimik! Er ist nicht nur Kabarettist sondern auch ein großer Clown. BASLER ZEITUNG

DER MITAUTOR HANNES VOGLER
Mittäter bei allen Stangl-Programmen. Unterrichtet an einem Uni-Lehrgang, ist Autor und Verleger, schreibt Satiren für Zeitschriften, Bücher & Schublade sowie Kabaretttexte für Mike Supancic.
Buchveröffentlichungen: Endlich Strache, Ich Carlo-Enrico Grassa, Cartoones, Gastritis Blues, Vorschläge zur Weltverbesserung u.v.a.
Herausgeber: Annäherungen an eine Kleinstadt, Ätzwerk - Patriot-weiß-rote Satire.
Gemeinsam mit I Stangl spielte er "Männer sind bessere Indianer".