In Mama war es doch am schönsten

"Sitz dich schlank!" und "Jogge, ohne dich zu bewegen!" kamen als Titel nicht in Frage, da es sich um kein Fitness-Kabarett handelt.

"Wer glücklich stirbt, ist trotzdem tot!" (zu existenziell) und "Bitte überlassen Sie älteren und gebrechlichen Kabarettisten ihr Eintrittsgeld!" (zu unterwürfig) scheiterten ebenfalls.

Ein Programm namens "Zeichnen mit Mohammed" könnte nicht lange gespielt werden.

"Kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten" wäre aktuell gewesen, aber wer will schon die Wahrheit wissen?

Blieben schließlich die Titel "Wieso Frauen nie zuhören, wenn Männer schweigen" sowie "In jedem Mann steckt etwas Gutes, und wenn es nur das Küchenmesser ist", die waren einfach zu lang. Und außerdem kommt kein Küchenmesser vor.

Was kommt vor? Das Große, das Ganze, das Gestern, das Heute und das Morgen, mit einem Wort: Eh alles. Warum heißt dieses Programm also "In Mama war es doch am schönsten"? Weil dieser Titel an eine geile Zeit erinnert. Mit Non-Stop-Catering, ohne Wecker, Arbeit und Steuererklärung. Super, oder?

KRITIKEN ZUM PROGRAMM

Großartiger Kabarettabend I Stangl zeigt seine Schauspielkunst. Er kann mitreißen, unterhalten, das Publikum zum Lachen und zum Nachdenken bringen, aber auch sehr berühren. Absurdeste Phänomene werden von ihm auf die Spitze getrieben. Wie er die Verzweiflung eines Gekündigten zeigt, macht Gänsehaut. Hohe darstellerische Qualität - läuft inhaltlich zur Höchstform auf. I Stangl zeigt unglaubliche Spielfreude, sorgt für witzige, aber auch nachdenkliche Momente, kritisch und bissig. Ein absolut empfehlenswertes Programm!
DIEKLEINKUNST.COM

Ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen Lachern und einem I Stangl in voller Fahrt.
WIENER ZEITUNG

Stangl verfremdet in seinen ironischen Erzählungen gegenwärtige Ereignisse und führt sie in absurde Konstellationen.
STANDARD

Mit seinem neuen Programm begeisterte I Stangl das Publikum. Beeindruckend: Die schauspielerische Leistung verbunden mit der Schärfe und Bösartigkeit seiner Pointen. Tosender Beifall.
NÖN

Der Irrtum Mann


Die Highlights aus 10 Programmen zum Thema Mann, gespickt mit neuen Erkenntnissen, etwa der Aufdeckung des größten historischen Irrtums, der da lautet: "Am sechsten Tag schuf Gott zuerst Adam." Falsch, denn Eva war zuerst an der Reihe! Und das dauerte. Als Gott mit Eva fertig war, stellte er schockiert fest: "23 Uhr 55! Mist! Morgen, am siebenten Tag, habe ich frei!"

Also blieben ihm ganze fünf Schöpfungs-Minuten für den Mann und da hieß es hudeln!
Folglich haben Männer mehr Herzinfarkte, Schlaganfälle und Magengeschwüre als Frauen, sind wesentlich störungsanfälliger und schauen in einem String-Tanga einfach lächerlich aus. So kam es, dass Frauen besser aussehen und Männer besser fernsehen. So kam es, dass Männer höchstens 12 werden, danach wachsen sie nur noch.

Ist der Mann also ein Mängelexemplar, das Produkt eines Irrtums?
Irrtum! Schließlich beweisen zahlreiche Männer, dass Verstand etwas ist, das man verlieren kann, ohne es je besessen zu haben und dass man außer sich geraten kann, ohne vorher in sich gegangen zu sein. Auch davon ist in diesem Programm die Rede, über das I Stangl sagt: "Tatsache ist, Männer sind das Fernglas in der Finsternis, das Gipfelkreuz auf dem Meeresgrund. In jedem Mann steckt ein Bruce Willis! Auch wenn er nur Karli Kratochwil heißt. Und auch so ausschaut. Gott sei mein Zeuge, so wahr ich aus der Kirche ausgetreten bin."

Text: I Stangl & Hannes Vogler

KRITIKEN ZUM PROGRAMM
-Stürme der Begeisterung. Unvergesslich! DER STANDARD
-Intelligentes Kabarett vom Feinsten. WIENER ZEITUNG
-Extraklasse. Sarkastisch, selbstironisch, toll gespielt. NÖN
-Geistreich, komisch, böse und absurd. Ein Meister des höheren Blödsinns. OE1.ORF.AT/CONTRA

Stangl im Web